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Evang. Kirchengemeinde Brensbach!
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Brensbach liegt im Tal der Gersprenz zwischen Reinheim und Reichelsheim. Die Evangelische Kirchengemeinde gehört zu dem Dekanat Vorderer Odenwald, der Propstei Starkenburg und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Kommunalpolitisch gehört Brensbach zum Odenwaldkreis.
Zur Evangelischen Kirchengemeinde Brensbach gehören alle Ortsteile von Brensbach, die östlich der B38 liegen: Brensbach, Nieder-Kainsbach, Höllerbach, Wallbach, Affhöllerbach, Stierbach und Kilsbach. Die Kirchengemeinde umfasst etwa 2200 Gemeindeglieder.
Die St. Markus - Kirche liegt in Brensbach, zusammen mit dem Gemeindehaus (der "Alten Schule") und dem Pfarrhaus bildet sie den malerischen Ortsmittelpunkt.
Gottesdienste werden in der Regel sonntags um 10 Uhr gefeiert.
Einmal im Monat wird im Oberscholzenhof, dem Altenpflegeheim der Arbeiterwohlfahrt, ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert.
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EKHN-Newsletter aktuell
Nr. 564, 11. Mai 2012
Himmelfahrt
1.) Mit Himmelfahrt startet die Freiluftsaison für Gottesdienste
2.) Gottesdienst auf dem Frankfurter Messeturm
3.) "himmelüber" - Künstler widmen sich dem Himmel
Mensch und Gesellschaft
4.) Religiöse Bildung ist gesellschaftlicher Auftrag
5.) Heiner Geißler empfiehlt, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen
6.) Burnout: Wichtig ist, offen darüber zu sprechen
Das Alter hat viele Facetten
7.) Rüstige Alte engagieren sich - andere sind von Altersarmut bedroht
8.) Zunehmend mehr Muslime interessieren sich für Plätze im Seniorenheim
9.) Fachtagung: Kommt der Psalter mit dem Alter?
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Himmelfahrt
1.) Mit Himmelfahrt startet die Freiluftsaison für Gottesdienste
Webseite gibt Auskunft
Auf einer Lichtung im Wald, unter einer alten Linde, an einem Seeufer oder sogar mitten in der Frankfurter City – es gibt viele schöne Plätze, um einen Gottesdienst unter freiem Himmel zu feiern. Zwischen Biedenkopf und dem Odenwald, zwischen Rheinhessen und dem Vogelsberg finden in diesem Jahr wieder über 200 dieser Gottesdienste statt.
Open-Air-Gottesdienste gibt es zwar nicht nur im Sommer, aber am Himmelfahrtstag zieht es besonders viele Menschen ins Freie.
Himmelfahrt im Freilichtmuseum Hessenpark, auf dem Sportplatz oder im Pfarrgarten - wo genau Sie unter Gottes freiem Himmel feiern können, verrät Ihnen www.freiluftkirche.de
2.) Gottesdienst auf dem Frankfurter Messeturm
"Dem Himmel ein Stück näher"
Die Heilig-Geist-Kirchengemeinde und die Kreuzkirchengemeinde aus Oberursel feiern am Himmelfahrtstag einen besonderen Gottesdienst. Im 30. Stock des Frankfurter Messeturms sind Sie dem „Himmel ein Stück näher“. Der Gottesdienst steht unter dem Thema „Unsere Welt und Gottes Wirklichkeit“. Für diesen Gottesdienst ist eine Anmeldung bis zum 14. Mai erforderlich!
Gemeindebüro Heilig-Geist-Kirche
Dornbachstraße 45, 61440 Oberursel
Telefon: 06171- 910733, buero.heilig-geist@web.de
3.) "himmelüber" - Künstler widmen sich dem Himmel
Ausstellung und Veranstaltungsreihe in Frankfurt
Die erste größere Gruppenausstellung der neuen Evangelischen Stadtakademie in Frankfurt am Main widmet sich dem Thema des Himmels. Dieser hat die Menschheit zu allen Zeiten fasziniert und ist entsprechend mythologisch und religiös aufgeladen. Auch Aufklärung und Moderne vermochten die Faszination für den Himmel als Ausdruck von Freiheit nicht zu schmälern. „himmelüber“ vereint fünf künstlerische Positionen, die sich aus zeitgenössischem Blickwinkel den bildlichen Konstruktionen des Themas zuwenden.
Evangelische Stadtakademie Römer 9, Frankfurt am Main
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 14-18 Uhr (an Feiertagen geschlossen)
Specials zur Ausstellung:
Dienstag, 29. Mai, 18 Uhr:
flugphasen, z.b. sinkflug. neue auszüge aus: die kartografie der vögel + dauerlandschaft. Lesung mit Marcus Roloff und Michael Wagener
Dienstag, 5. Juni, 18 Uhr:
Künstlergespräch mit Laura J. Padgett
Dienstag, 19. Juni, 18 Uhr:
Führung durch die Ausstellung mit Christian Kaufmann
www.roemer9.de
Mensch und Gesellschaft
4.) Religiöse Bildung ist gesellschaftlicher Auftrag
Kirchenpräsident Jung bevollmächtigt 162 Religionslehrer
So viele Religionslehrer sind selten an einem Ort versammelt: Kirchenpräsident Dr. Volker Jung führte 162 neue Religionslehrer der EKHN in einem feierlichen Gottesdienst in der Christuskirche in Mainz in ihren Dienst ein. Neben Gottes Segen erhielten die Lehrer eine Urkunde zur „Kirchlichen Bevollmächtigung zur Erteilung evangelischen Religionsunterrichts“.
Die Organisation des Religionsunterrichts ist ein Paradebeispiel für das im Grundgesetz klug definierte Verhältnis des säkularen Staates zu Religionen und Kirchen. Der Staat ist zwar verantwortlich für den Religionsunterricht, definiert aber nicht die religiösen Inhalte. Dies überlässt er den anerkannten Religionsgemeinschaften.
www.ekhn.de/inhalt/presse/pressemitteilungen/archiv/12/05_10_relilehrer.php
5.) Heiner Geißler empfiehlt, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen
Auf dem Königsteiner Forum sprach sich der ehemalige Politiker für mehr Bürgerbeteiligung aus
Menschenwürde und Nächstenliebe halten die Gesellschaft zusammen, so sieht es der ehemalige Bundesminister Dr. Heiner Geißler. Am 7. Mai war er Redner im "Königsteiner Forum". Das Thema der Veranstaltung lautete: "Was hält unsere Gesellschaft zusammen?" Als Schlichter bei Stuttgart 21 hat Heiner Geißler miterlebt, wie eine Bürgerinitiative die Gesellschaft spalten kann. "Die Leute, die auf die Straße gegangen sind - die so genannten Wutbürger - sind die eigentlich aufgeklärten Menschen, die sich nicht mehr alles gefallen lassen."
Geißler forderte er mehr Rechte für Frauen, mehr politisches Engagement und eine Politik, die mehr auf die Wünsche und Sorgen der Bürger eingeht.
In unserem Video-Interview äußert sich Geißler auch zur Rolle der Religion in der Gesellschaft
6.) Burnout: Wichtig ist, offen darüber zu sprechen
Wie sich das "Ausgebranntsein" erkennen lässt - und was man dagegen tun kann
„Burnout“ - ein moderner Begriff für ein seit Jahrtausenden bekanntes Phänomen. Schon im Alten Testament der Bibel flüchtet der Prophet Elias, erschöpft vom Wunderwirken im Namen Gottes, in die Wildnis, stürzt in Verzweiflung und verfällt schließlich in tiefen Schlaf. Das Leiden wurde „Elias-Müdigkeit“ genannt, später dann Erschöpfungssyndrom. Neu ist, dass es sich heute um ein Massenphänomen handelt. Ist Burnout deshalb eine „Modediagnose“?
Dr. Wolfgang Schrödter, Leiter des Evangelischen Zentrums für Beratung in Höchst, befasst sich schon lange mit dem Phänomen und weiß Rat.
www.ekhn.de/inhalt/kirche/standpunkte/sozial/12/04_24_burnout.php
Das Alter hat viele Facetten
7.) Rüstige Alte engagieren sich - andere sind von Altersarmut bedroht
Tagung untersuchte die Zukunft des Alterns in Hessen
Omas, die Zuhause herumsitzen, stricken und auf die Enkel warten, begegnet man allenfalls noch in Bilderbüchern. Im richtigen Leben besuchen sie Gymnastikkurse, studieren an der Universität des dritten Lebensalters oder vergnügen sich auf Reisen. Wie der Ende vergangenen Jahres veröffentlichte Altenbericht des Bundesfamilienministeriums belegt, lässt sich Alter nicht mehr in einheitliche Schubladen stecken.
Die rüstigen Alten sind eine Teilgruppe, über die auf der Tagung "Die Zukunft des Alterns in Hessen" am 2. Mai in Frankfurt diskutiert wurde.
Es gibt allerdings auch alte Menschen, die von Altersarmut bedroht sind. Die Ursachen dafür liegen schon in der Arbeitsphase der Menschen, oftmals ist die Altersversorgung nicht ausreichend gesichert. Jedem achten Bürger droht Altersarmut.
Die anlässlich des Europäischen Jahres "Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen" organisierte Tagung leuchtete auch eine Ecke aus, die bislang weitgehend ignoriert worden ist: die Situation alter Migranten. Auch hier gibt es deutlichen Nachholbedarf.
Mehr über die Tagung in der Online-Ausgabe der Evangelischen Sonntagszeitung
8.) Zunehmend mehr Muslime interessieren sich für Plätze im Seniorenheim
Wie stellen sich die Einrichtungen darauf ein?
Wie entscheiden sich Muslime, wenn die Kräfte abnehmen und sie sogar pflegebedürftig werden? Viele lassen sich von ihren Familien betreuen – einige aber gehen einen anderen Weg: den Weg in das Seniorenheim. Auf einen steigenden Bedarf an Pflegeplätzen für Muslime vor allem in Ballungszentren, weist Elke Weyand hin. Sie ist in der Angebotsentwicklung der „Mission Leben im Alter“, einem Unternehmen das zum Diakonischen Werk in Hessen und Nassau gehört, tätig.
Die Häuser der Diakonie nehmen unabhängig von Kultur und Religion jede Seniorin und jeden Senior auf. Die Betreuerinnen engagieren sich, die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der muslimischen Bewohnerinnen und Bewohner hinsichtlich Körperpflege, Begleitung, aber auch Sterbekultur zu berücksichtigen. Elke Weyand betont, dass der Bedarf nicht von der Hand zu weisen sei, da es sich jetzt noch um die erste Generation der Migranten handele und in den nächsten Jahren die Nachfrage nach spezifischen Angeboten steigen werde.
Auf den wachsen Bedarf hat bereits das Viktor-Gollancz Hauses reagiert, das vom Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V. getragen wird. Hier gehören zahlreiche interkulturelle Angebote zum Konzept der Einrichtung, so bieten christliche und muslimische Seelsorger Gottesdienste und Gebete an.
Mehr über dieses besondere Angebot
9.) Fachtagung: Kommt der Psalter mit dem Alter?
Religiosität im Alter - Wie reagieren die Kirchen?
Nach landläufiger Auffassung besteht im Alter eine besondere Nähe zur Religiosität. Alte Menschen galten seit jeher als besonders fromm und kirchlich verbunden. Inzwischen mehren sich jedoch die Anzeichen, dass diese pauschale Annahme nicht mehr unbedingt gilt:
Der 6. Altenbericht der Bundesregierung bestätigt die außerordentlich hohe Bedeutung von Religiosität und Kirche für alte Menschen. Gleichzeitig wird jedoch festgestellt, dass kirchliche Verbundenheit und ein Engagement bei einer zunehmenden Anzahl von Älteren nicht mehr selbstverständlich sind. Und die Studie "Was glauben die Hessen?" hat jüngst konstatiert, dass das Interesse an religiösen Themen in den älteren Generationen erheblich ausgeprägter ist als unter den Jüngeren. Doch gleichzeitig stimmen überdurchschnittlich viele über 60-jährige der Auffassung uneingeschränkt zu, "dass die Kirchen auf Fragen, die sie wirklich bewegen, keine Antwort haben".
Diese Spannungen stellen besondere Herausforderungen an alle, die sich in kirchlicher und diakonischer Altenarbeit haupt- und ehrenamtlich engagieren.
Das Netzwerk "Leben im Alter" widmet sich am 19. Juni in Mainz auf seiner Jahrestagung der Religiosität von älteren und alten Menschen in ihren unterschiedlichen Facetten und Lebenslagen.
Weitere Informationen zu den Vorträgen, Workshops und der Anmeldung finden Sie auf dem Flyer
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Impressum:
Newsletter der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
Herausgegeben im Auftrag der Öffentlichkeitsarbeit der EKHN
von der Medienhaus gemeinnützige GmbH, Rechneigrabenstr. 10, 60311 Frankfurt/Main
Redaktion: Peter W. Bernecker
Leiter der Multimedia-Redaktion im Medienhaus: Andreas Fauth
Kontakt: mailto:redaktion@ekhn.de